Prinzips in seiner vollen Ausprägung

 
  Lehr- und Forschungsinstitut für Analytische Organisationsberatung

 
 

Freitag, 12.01.2007 - 20.00 Uhr

 

Der holistische Gedanke in der Medizin
Tsa Tse Monk Sifu Tjan Armin Pesch
 

Seit der französischen Revolution ist der ganzheitliche Gedanke in der hiesigen Medizin mehr und mehr dem des speziell naturwissenschaftlichen Gedankens in der westlichen Welt gewichen. All zu sehr möchten sich Forscher wie Mediziner auf so genannte objektivierbare Parameter und deren Details verlassen, mit dem Nachteil, differentielle Abhängigkeiten, die ebenfalls wichtig sind, zu vernachlässigen.

In der TCM lebt der holistische Gedanke nach wie vor - sowohl inter- als auch intrafachlich. TCM ohne chinesische Philosophie und Kampfkunst sind in der östlichen Welt nicht vorstellbar. Und innerhalb der der TCM bilden Prävention, eine allumfassende Anamnese, Diagnose, Therapie, Rehabilitation und die Nachsorge ein in sich geschlossenes Genesungssystem, deren Einzelelemente nie losgelöst vom Rest der gesamtmedizinischen Funktionsmenge betrachtet werden.
Yin / Yang - Prinzip, Fünf-Elementenlehre, I-Ging und Pakwa-System sind untrennbar mit der TCM verbunden und bilden deren nicht-dogmatischen Grundsäulen.
Die Fünf-Elementenlehre ist ein Kategoriensystem und differenziert das binäre Yin / Yang - System pragmatisch. Um der explodierenden Kombinatorik Herr zu werden, reduzierte Kaiser Fu Hi bereits ca. 4500 BC dieses Kategoriensystem für den einfachen Dorfarzt aus der Achtelementen- zur Fünfelementenmedizin.
Mit der originalen Achtelemententheorie versuchten elitäre Mediziner, Forscher und Herrscher chaotische Strukturen in den Griff zu bekommen. Auch heute noch benutzen kundige Wissenschaftler das Ten Kan Titje für Berechnungen innerhalb komplexer Aufgaben.
Sozio-ökologische Strukturen sind immer vernetzt und damit prädestinierte Phänomene, auf die wir die Achtelementenlehre anwenden können. Codieren wir die wesentlichen soziologischen mit denen der bedeutenden ökologischen Parameter für ein Ereignis in Elementevektoren und kreuzen sie mathematisch gegeneinander, so erhalten wir als Ergebnis Matrizen, die wir verhaltensbiologisch interpretieren können.

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